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Haus der Zukunft2

12. Semester_Haus der Zukunft_labyrinthisch Wohnen_betreut von Gatsprof. Dipl.-Ing. Helmut Geisert und Prof. Dipl.-Ing. Georg Augustin

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KonzeptideeDies ist kein durchdetailierter Entwurf. Einen Fassadenschnitt, Entwässerungs- oder Technikplan gibt es nicht. – Dafür gibt es eine Idee! Die Idee von einem anderen Wohnkonzept. Die Trennung von Stadt und Haus wird aufgehoben – ‚wir denken in Räumen’.KonzeptWährend die typischen Berliner Hinterhöfe in den meisten Fällen privatisiert sind, öffnet sich dieser Entwurf der Öffentlichkeit. Atmosphärisch bildet sich eine Stadt in der Stadt. Außenraum durchdringt den Innenraum. Das öffentliche Leben wird in das Gebäude hineingezogen und verteilt sich dabei vom Strassenniveau bis in die oberen Etagen. Es bildet sich ein städtischer Raum innerhalb des Blocks, mit Strassen, die sich über Rampen durch das gesamte Volumen winden, kleinen Gassen und großen, aufgeweiteten öffentliche Plätzen. Wohneinheiten, die wie kleine Häuser in der Masse stecken, definieren dreidimensionale Raumkanten. Es ist ein räumliches Gefüge verschiedener, städtischer Elemente, die sich nicht nur auf einer Ebene verteilen. Dieser städtische Innenraum bezieht sich auf sich selbst. Es sind keine wichtigen Ausblicke oder Durchblicke nötig, um eine Spannung zu erzeugen. Nach außen schottet sich das Gebäude gegenüber der großen Hauptverkehrsstrasse und der Berliner Hochbahn ab und schafft durch seine labyrinthische Grundrissstruktur eine neue und eigene, introvertierte Spannung. ErschließungDie öffentliche Strasse wird im Gebäude weitergeführt. Die Strasse wird Teil des Hauses. Ein Kommunikationsraum, der über Wege, Rampen und öffentliche Plätze führt - z.B. einem öffentlich zugänglichen Basketballplatz (10m über Strassenniveau). Das öffentliche Leben verteilt sich fließend im gesamten Gebäude und durchmischt somit die verschiedensten Nutzungen in einem introvertierten Netz labyrinthischer Struktur - wie im Labyrinth gibt es in diesem öffentlichen Gefüge keine Raumabschlüsse. Dabei ist die Orientierung über den Kommunikationsraum Teil des Verwirrspiels. Den gesamten Raum erfährt man über die 4. Dimension – die Bewegung im Raum. Neben den Rampen gibt es eine direkte, vertikale Erschließung über Aufzugskerne, die das Abkürzen zu den Wohneinheiten ermöglicht. WohneinheitenIntime Wohneinheiten, die als Rückzugsorte der Bewohner fungieren, stecken wie kleine, reduzierte Wohnhäuser in diesem Gefüge. Man wohnt von oben nach unten. Die Räume werden dabei über den Grad der Öffentlichkeit und der Privatheit organisiert. Dabei entstehen auch Überlagerungen räumlicher Nutzungen. Die Wohnung im Inneren dieser Struktur wird interessanter als jene Konventionelle an der Straße mit Ausblick. Es besteht zudem die Möglichkeit von einem der Dachgärten über die Stadt zu blicken, was mangelnde Blicke in der intimeren Wohneinheit kompensiert. Ausgestattet mit dem nötigsten, sind sie flexibel in der Nutzung und ermöglichen den Bewohnern Variationen in der Möblierung. Gemeinschaftliche Aktivitäten (Kochen, Sport und Freizeit, Kommunikation, etc.) finden im gesamten Haus – im Kommunikationsraum - statt. FassadenkonzeptÜber die öffentlichen Räume schiebt sich die ‚innere Stadt’ durch die Masse nach außen und vermittelt so die komplexe innere Struktur, an der ansonsten schlichten und geschlossen Strassenfassade. Im Inneren öffnen sich hingegen die Fassaden, sodass man erst von dort aus Einblicke in die kleinen ‚Wohnhäuser’ der introvertierten Stadt bekommt. Hierüber findet auch die Belichtung der Wohneinheiten und der öffentlichen, internen Strasse statt.